Analysen und Aufnahmen gotischer Motetten

Buchtitel:
Gotische Polyphonie
Motetten der ars nova
Codex Ivrea
Studien

Übertragung und Einspielung
Olaf Raitzig

ISMN: 979-0-700325-00-8
Leinen, Fadenheftung, CD
84 Seiten, Format 31,5*24 cm
Preis: 69,55 €
Notenbeispiel
für die Umsetzung
des Faksimiles in
Mensuralnotation


Notenbeispiel
für die Übertragung
in die moderne
Partitur

Auf eine vollkommen neue Art präsentiert das Buch dem Leser und dem Hörer Übertragungen ausgewählter Faksimiles des „Codex Ivrea“. Mit der isorhythmischen Umsetzung in Mensuralnotation und ihrer Übertragung in moderne Partituren, begleitet von zahlreichen Kommentaren und Verweisen auf die Übertragungen in anderen Quellen, und nicht zuletzt mit den Aufnahmen auf der CD bietet es gleichermaßen Musikwissenschaftlern und Musikern optimale Voraussetzungen, die Motetten der ars nova nach mehr als 600 Jahren wieder erklingen zu lassen.
Im Anhang des Buches befindet sich eine Übersetzung aller Kommentare in die englische Sprache.

Der Codex befindet sich in einem Kloster in Ivrea, einer kleinen Stadt am Fuße der italienischen Alpen. Er enthält Faksimiles von 37 Motetten und gilt als das wichtigste Pergamentmanuskript für die Erforschung der ars nova Motetten. Unter der Rubrik „Codex-Ivrea“ auf der Homepage „Gotische Polyphonie“ wird der gesamte Codex und auch das Buch näher vorgestellt.




CD-Titel:
Gotische Polyphonie
Motetten der ars nova
Codex Ivrea

Übertragung und Einspielung
Olaf Raitzig

ISMN: 979-0-700325-01-5
Preis: 8,00 €
Als Hörbeispiel eine
Aufnahme zur Motette
Ida_capillorum

Die „ars nova“ entspricht so wenig unseren musikalischen Gewohnheiten, dass es viel Entdeckergeist bedarf, um mit dieser Epoche vertraut zu werden. Erlebnisse mit einer unvergleichlichen Musik sind der Lohn.
Wer neugierig auf die faszinierende Klangwelt der Gotik ist und die Einspielung der über 600 Jahre alten Musik mit modernen Synthesizern reizvoll findet, kann die CD des Ivreabuches losgelöst vom Buch erwerben.

Die Motette „Ida Capillorum“ gilt aufgrund ihrer zahlreichen kompositorischen Neuerungen als eine der faszinierendsten Motetten der „ars nova“. Als Komponist gilt Egidius de Pusiex. Die sehr akribischen Analysen von Olaf Raitzig legen die Vermutung nahe, dass auch Enricus Helene der Komponist dieser Motette sein könnte, die so überaus lange berühmt blieb.